Das Dritte Reich
Judenverfolgung und Datenschutz.
Wie wichtig Datenschutz ist wird vielen Menschen erst klar wenn man die jüngste Geschichte Deutschlands betrachtet. So ist es ein Fakt das die systematische Verfolgung von Menschen Jüdischen Glaubens im Dritten Reich erst durch das erfassen der Religionszugehörigkeit in den Melderegistern möglich war.
Die Kirchensteuer und der Datenschutz
Was die Kirchensteuer mit dem Datenschutz zu tun hat.
Als besonders makaber mag hierbei erwähnt werden das die Religionszugehörigkeit in die Melderegister nur wegen einer Deutschen Eigenart aufgenommen wird, nämlich der das die Kirchensteuer von Menschen die auf Lohnsteuerkarte arbeiten automatisiert abgeführt werden kann.
Genozid und Datenschutz
Ein systematischer Genozid ist immer nur möglich durch Melderegister.
Ich behaupte hier mit aller Bestimmtheit das eine derart systematischer Genozid ohne die Lobbyarbeit und den Druck die die Römisch katholische Kirche (speziell der Vatikan), der einen rein finanziellen Hintergrund hatte niemals möglich gewesen wäre. Hätte die Kirchen, die durch die Kirchensteuer begünstigt werden, wie in allen anderen Ländern der Welt auch für ihr aufkommen selbstständig sorgen müssen wäre den Nazis niemals ein so flächendeckende und gezielte Verschleppung und Vernichtung einer gezielten Glaubensrichtung möglich gewesen. Erwähnt sei hier auch das die Nationalsozialisten keineswegs diejenigen waren die die Religionszugehörigkeit in die Melderegister gebracht haben. Die Mitschuldigen die diesen Flächendeckenden Völkermord erst ermöglicht haben sind niemals Verurteilt oder Angeklagt worden.
Gründung der BRD
Warum bei der Gründung der BRD nicht aus 6 Millionen ermordeter Menschen gelernt wurde.
Das bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland man aus diesen unverzeihlichen Fehlern nicht gelernt hat ist erst einmal unverständlich, begründet sich aber abermals aus dem diplomatischen Druck den der Vatikan bei der Gründung der BRD ausgeübt hat. Hier wird auch klar mit welchem menschenverachtenden Geldgier von Seiten der Kirchen vorgegangen wurde.
Datenschutz Heute
Heute dienen die Melderegister schon dazu Moslems unter Tatverdacht bespizeln.
Das heute im Zeitalter von Vernetzung immer noch an dieser durch Massenmord, Folter und Verschleppung gekennzeichneten Deutschen Tradition der Speicherung der Religionszugehörigkeit in den Melderegistern festgehalten wird ist absolut unverständlich. Denn schon beginnt in Presse und Politik die nächste Hetzjagd auf einen neue ausgemachten Feind den der Mob von rechten Politikern (ich erwähne hier mal exemplarisch Herr Wolfgang Scheuble und Herr Roland Koch) und Journalisten als Menschen Muslimischen Glaubens ausgemacht haben.
Moral aus der Geschichte
Der Titel ist bewusst Doppeldeutig.
Dieser Beitrag soll zeigen das Datenschutz überhaupt gar nichts mit Computern zu tun hat, sondern Datenschutz etwas ist was elementar wichtig ist und die Basis einer Demokratie bildet. Fehler in Datenschutzkonzepten von Regierungen sind historisch betrachtet immer mit Mord, Folter und Verfolgung zu beklagen. Weiter ist zu beklagen das auch das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag leider noch nicht dazu übergegangen ist Politiker, die die Grundlage für Genozid durch Missachtung von Datenschutz schaffen zu verfolgen. Es wäre zu erwarten das die Datensammelwut verantwortlicher Politiker Weltweit deutlich zurück gehen würde wenn Verstösse gegen das Völkerrecht und die Genfer Konventionen die auf Grund unnötig erhobener Daten ausgeübt werden konsequent zur Rechenschaft gezogen würden.
Denkfehler
Der grundlegende Fehler der Politik.
Der grundlegende Denkfehler von Politikern durch Jahrhunderte ist dieser: Man geht jeweils von einer im Moment politisch stabilen Lage aus und erhebt nun Daten die bei der gerade vorherrschenden politischen Mehrheiten in den Parlamenten für die Menschen eines Staates ungefährlich sind. Keiner dieser Politiker denkt darüber nach wie viele hundert Jahre diese Daten erhalten bleiben und was passiert wenn sich die politischen Mehrheiten einmal grundlegend ändert. Aber genau das macht Demokartie aus! Es ist also für einen Politiker in einer Demokratie unumgänglich sich auch darüber Gedanken zu machen was passiert wenn der Politische Gegner regiert und die Daten verwertet oder was passiert wenn im Moment noch aufkeimende extreme politische Kräfte diese Daten in die Hände bekommen weil sie jahre später eine grössere Mehrheit bilden die sie dazu berechtigt parlamentarisch tätig zu werden.
Ein Politiker muss jederzeit rückwirkend für die Daten die er hat erheben lassen Strafrechtlich verantwortlich sein, wenn diese Daten zu Verstößen gegen geltendes Recht geführt haben.
Beihilfe zum Genozid
Der Tatbestand der Begünstigung und Beihilfe ist eigentlich heute schon in den meisten Fällen gegeben wird aber einfach nicht Angewendet. Es darf keine Entschuldigung sein das man die Daten in einer “politisch stabilen Zeit” erhoben hat. Ganz im Gegenteil, in einer politisch stabilen Zeit ist es die Pflicht jedes verantwortlichen Politikers da für zu sorgen das nur Daten erhoben werden die auch in politisch unstabilen Zeiten zu verantworten sind. Auch die Völkermorde in Jüngster Geschichte wurden begünstigt durch unachtsames erheben von Daten meist von Politikern die einfach nicht hinreichend über die Konsequenzen ihrer Datensammelwut nachgedacht haben.
Wer mag kann ja mal bei Google unter Völkermord suchen und selber entscheiden ob dieser durch geeigneten Datenschutz vermeidbar gewesen wäre oder zumindest deutlich erschwehrt worden wäre.
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